Teilhabeorientierte Therapie bei mittelschweren Aphasien

Teilhabeorientierte Therapie bei mittelschweren Aphasien

Kategorie:  Logopädie


Fortbildungspunkte:  14


Max. Teilnehmer:  20


Datum:  


Zeiten:  


Preis:  240€


Veranstaltungsort:  KWH, Homburg


Dozent:   Ingrid Weng


Seminarnummer:  IW-0617


Anmeldeschluss:  

Seminar Status: Offen Preis: 240€ iCal Ereignis: herunterladen

Teilhabeorientierte Therapie bei mittelschweren Aphasien

Für die Aphasietherapie werden seit einigen Jahren zunehmend alltags- und teilhabeorientierte Ziele formuliert. Die Therapie soll laut ICF die Teilhabe der Betroffenen am gesellschaftlichen Leben verbessern sowie eine selbst bestimmte Lebensführung ermöglichen oder erleichtern, z. B. soll sich der Patient in Alltagssituationen verständigen können (wenn auch oft auf elementarem Niveau) und imstande sein, bei anstehenden Alltagsentscheidungen mitzuwirken.

Aufgrund dieses Vorhabens sollte die Therapie der Aphasien nicht nur auf das Verstehen und elementare Produzieren sprachlicher Einheiten abzielen, sondern die Teilhabeorientierung als vorrangiges Ziel anstreben. Im vorliegenden Seminar wird ein Konzept vorgestellt, bei dem bestimmte Alltagssituationen mit ihren typischen Handlungs- und Entscheidungsmustern und den entsprechenden sprachlichen Mitteln im Vordergrund des therapeutischen Geschehens stehen. Die aphasischen Patienten lernen wieder zu agieren: sie machen sich Notizen, rechnen und bezahlen, vergleichen Informationen und treffen Entscheidungen - und werden so auf das komplexe Alltagsgeschehen vorbereitet.

Das Seminar konzentriert sich auf die Therapie mittelschwerer Aphasien. Es wird sowohl theoretisch als auch praktisch gearbeitet. Nach Einführung in das methodische Vorgehen sollen die TeilnehmerInnen auch praktische Sequenzen erarbeiten.


Über den Dozenten


Ingrid Weng - Dr. Ingrid Weng studierte zunächst Germanistik und Slavistik (Lehramt). 1987 schloss sie ihre Promotion in Germanistischer Linguistik ab. Danach war sie als DAAD-Lektorin im Bereich Germanistische Linguistik und DaF in Usbekistan und Griechenland tätig. 1993-1994 absolvierte sie ihr LiP und ist seit dem als Sprachtherapeutin tätig. Seit 1995 ist sie zudem Lehrbeauftragte für die Fächer Phonetik/Linguistik und den Bereich Neurogene Sprach-und Sprechstörungen in der Logopädenausbildung.


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